Symposium des Forums für Frauen- und Geschlechterforschung –
Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Sabine Sielke, Jun.-Prof. Dr. Anne-Rose
Meyer (Universität Hamburg), Susanne Elpers, Sabine Scheid, Ursula
Mättig, Martina Pottek, Dr. Frauke Bolln
25. und 26. Oktober 2007,
Uni-Club der Universität Bonn
„Verschleierungtaktiken –
Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und
Kultur“
Mehr Informationen hier: www.verschleierungstaktiken.de
Phänomene der Verschleierung setzen komplexe
Prozesse von Wahrnehmung in Gang. Sie behindern den Blick, provozieren das
Bedürfnis nach Enthüllung und Aufklärung und sind gleichzeitig
auch Projektionsfläche von Vorstellungskraft und Begehren. Derartige
Strategien eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung sind nicht nur
für viele Bereiche sozialen, politischen und kulturellen Lebens und
menschlicher Kommunikation kennzeichnend. Sie sind auch in der Natur zu
beobachten und als Forschungsgegenstand in den Naturwissenschaften relevant.
Ausgehend von der Tatsache, dass Grunddichotomien wie Realität/Fiktion
und Wahrheit/Schein nahezu alle Wissenschaftsbereiche und Konzeptionen von
Wahrnehmung durchsetzen, stellt das Symposium die Frage nach der Bedeutung des
Widerstreits von Verbergen und Enthüllen für unsere Wahrnehmung und
Vermittlung von Welt. Die Veranstaltung zielt dabei auf einen
transdisziplinären Dialog, der sowohl die zentrale Funktion dieser
Wahrnehmungsprozesse als auch den Begriffs- und Bedeutungstransfer zwischen
kultureller Praxis und kulturellem Diskurs und damit das Potential und die
Grenzen transdisziplinären Denkens und Arbeitens beleuchten will.
Gefördert durch die
Andrea von Braun Stiftung - voneinander
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